4 Wochenende, 4 Wettkämpfe, 3 Kontinente

14.09.2011

Einen Tag vor ihrem Start an den Schweizermeisterschaften in Uster erhielt  Nicola eine Startzusage für Des Moines, dem höchstdotierten Rennen in den USA. Nach bereits zwei erfolgten negativen Bescheiden auf ihre Anfragen hatte sie nicht mehr damit gerechnet. Kurzfristig wurde umgestellt, die Reise organisiert und über Frankfurt und Chicago nach Des Moines geflogen. Ein sechster Platz nach zwei guten ersten Disziplinen und befriedigender Laufleistung brachte ein gutes Preisgeld und die Reise konnte weitergehen über Chicago nach Peking.

Am Finalrennen der Weltmeisterschaftsserie musste Nicola  mit einer Wettkampfsituation klar kommen, in der ihr wieder einmal bewusst wurde, wie nahe Erfolg und Misserfolg  in diesem Sport beieinander liegen können.  Im Schwimmen liess die Athletin vor ihr abreissen, Nicola konnte auf dem Rest der Strecke das Loch nicht mehr ganz schliessen, und trotz  schnellem Wechsel und vollem Einsatz auf dem Velo fehlten ihr am Ende 5 Sekunden, um den Anschluss an die Spitzengruppe zu schaffen. Die  15 Triathletinnen in der ersten Gruppe harmonierten ausgezeichnet, in der Verfolgergruppe wollte sich niemand an der Spitze engagieren, was dazu führte, dass Nicola am Schluss der Velostrecke von der vielen Führungsarbeit ermüdet und mit über zwei Minuten Rückstand in das Laufen starten musste! Der 20. Rang ist für Nicola ein Resultat, das sie sicher nicht zufrieden stellen kann, sie freut sich aber über die ausgezeichnete  Leistung  und den Exploit von Teamkollegin Melanie Annaheim, die mit dem 3. Rang die Schweiz auf dem Podest vertreten konnte!

Nächste Station auf dieser Reise wird Yokohama sein. Am folgenden Wochenende wird dort ein Weltmeisterschaftsrennen ausgetragen, das bereits zur Serie des nächsten Jahres zählen wird. Dies auf Grund der Verschiebung des Rennens in diesem Frühjahr. Nach diesem anspruchsvollen Programm erwarten wir Nicola Ende September wieder zu Hause um einige Erfahrungen reicher.