Sieg am IM 70.3 Norwegen

03.07.2016

Wie erwartet war das Wetter nicht einladend für einen vierstündigen Wettkampf: 12°, regnerisch und 15° Wassertemperatur. Das Schwimmen, das wegen der Kälte von 1.9km auf 1.5 km verkürzt wurde, beendete ich zusammen mit einer Athletin als erste. Um auf dem Rad nicht zu unterkühlen habe ich unübliche Massnahmen getroffen: Plastiksack als Windschutz unter dem T-Shirt angebracht, Ärmlinge, T-Shirt, Gilet und wasserfeste Gummihandschuhe angezogen. Dieser Zeitaufwand beim Wechsel hat sich gelohnt!
Bis 40km war ich alleine unterwegs, dann holten mich 2 Athletinnen ein und die folgenden 50km fuhren wir zu dritt. Beim abschliessenden Lauf waren meine kalten Füsse zu Beginn gefühllos, doch nach und nach wärmte die Sonne ein wenig. Ich musste nicht am Anschlag laufen und erreichte mit 1:18:32 trotzdem eine gute Halbmarathonzeit. Mit 6 Minuten Vorsprung auf Camilla Pedersen (DEN), achte am Ironman Hawaii, gewann ich das Rennen klar und habe die Ziele, schnelle Schwimm- und Radzeiten, erfüllt.
In St. Moritz bereite ich mich nun weiter auf das grosse Ziel Rio vor.