Spirig bleibt alleinige Olympiasiegerin

11.08.2012

Das Siegerfoto mit Nordén (links) und Spirig muss nicht neu geschossen werden. reuters

Der Sportgerichtshof (TAS) in Lausanne hat den schwedischen Protest bezüglich der zweitplatzierten Triathletin Lisa Nordén abgewiesen. Somit muss Nicola Spirig ihren Olympiasieg nicht mit der Schwedin teilen.

Das schwedische Olympische Komitee und der Triathlonverband des Landes wollten sich mit dem Silber von Nordén nicht zufrieden geben. Sie forderten, dass die Schwedin ebenfalls auf Platz 1 gesetzt wird und hatten sich deswegen an das Internationale Sportgericht TAS gewandt.

Zielfoto angeblich zu diffus

In ihrer Beschwerde argumentierten die schwedischen Verbände, Nordéns Körper verdecke Spirig, so dass ihre Position auf dem Foto nicht genau zu bestimmen sei. Spirig war erst nach einem Zielfoto-Entscheid zur Siegerin erklärt worden.

TAS sieht keine Regelverletzung

Das Gericht gab nun seine Entscheidung bekannt, den schwedischen Rekurs abzuweisen. Der Triathlon-Weltverband ITU hat laut TAS keine eigenen Reglemente beim Entscheid und der Bestimmung von Gold und Silber verletzt. Es handle sich um einen «Spielfeld»-Entscheid, bei dem weder Willkür noch Bösartigkeit zugrunde lägen.