Weltcup in Lausanne: Nicola Spirig siegt in der Waadt

18.08.2018

Nicola Spirigs Erfolgsserie hält an: Die 36-Jährige gewinnt auch den Heim-Weltcup in Lausanne und hat damit ein weiteres Ziel in ihrer Karriere erreicht.

In Lausanne ein perfektes Rennen laufen: Das wollte Nicola Spirig, seit sie mit 16 als Juniorin in der Metropole am Genfersee erstmals an den Start ging. Klappen wollte dies bislang nie, doch nun hat sie es geschafft – und wie. Neun Tage nach dem Gewinn von EM-Gold in Glasgow feierte Nicola Spirig am Weltcup in Lausanne vor wunderschöne Kulisse einen beeindruckenden Heimsieg. Die Rekord-Europameisterin und Olympiasiegerin von 2012 zeigte im Rennen über die olympische Distanz eine Machtdemonstration und deklassierte die Konkurrenz. Zwar galt Nicola im Vorfeld als klare Favoritin. Doch von ihrer Dominanz im Rennen war die 36-Jährige selber überrascht: «Es war eine absolut geniale Atmosphäre und wunderschön, hier zu gewinnen. Mit all den Freunden, meiner Familie und mit der Schweizer Fahne einzulaufen war absolut grandios», so Spirig.

Nicola setzte sich auf der anspruchsvollen Strecke nach 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen 51 Sekunden vor der zweifachen Junioren-Weltmeisterin Taylor Knibb aus den USA durch. Dritte wurde mit bereits 1:14 Minuten Rückstand die Italienerin Verena Steinhauser. Den Grundstein für den Sieg legte Spirig auf der Laufstrecke, wo sie die Konkurrenz deutlich abhängte. Aus dem Wasser stieg sie als Achte, auf dem Rad holte sie danach sukzessive auf: «Interessanterweise gab es im Rad sehr viele Wechsel. Wir konnten uns zwar zu viert absetzen und einen grossen Vorsprung herausfahren, doch die sieben Runden mit ihren Hügeln waren muskulär sehr hart. Ich kämpfte mit Krämpfen in Beinen und Händen.»

Gepokert hat Spirig dann beim Laufen. «Ich lief los und wollte schauen, wer mitkommt. Pro Runde lief ich einen grösseren Vorsprung heraus und konnte so das Rennen gut kontrollieren. Die letzte Runde genoss ich dann sehr mit diesem fantastischen Publikum», freut sich Spirig.

Nun heisst es Koffer packen: Nächste Woche fliegt die Olympiasiegerin nach Kanada an die ITU World Triathlon Series in Montreal.

 

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