Weltcuprennen in Asien und Vorbereitung für Tokio 2020

30.10.2019

In den vergangenen Wochen hat Nicola Spirig zwei weitere Weltcuprennen absolviert: Die 37-Jährige ging in Tongyeong (Südkorea) und Miyazaki (Japan) an den Start. Während ihrer Asienreise besuchte sie mit Sheshou (Südkorea) auch einen möglichen Vorbereitungsort für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.

Das sportliche Ziel der Reise nach Südkorea und Japan war für Nicola Spirig klar: weitere Punkte im Olympia-Ranking sammeln, um sich dort frühzeitig einen Rang in den Top 50 zu sichern. Damit will Spirig verhindern, dass ihr plötzlich Punkte fehlen und sie im Vorfeld der Olympischen Spiele Wettkämpfe absolvieren muss, die nicht in ihre Planung passen. «Zudem habe ich mir die Infrastrukturen für ein mögliches Vorbereitungstraining nächstes Jahr in Sheshou angeschaut», erklärt Spirig ihren Abstecher in Südkorea. Dort hat sie sich bereits vor den Olympischen Spielen in Peking 2008 vorbereitet, da sich Sheshou gut für die Akklimatisierung eignet.

 

Fünfter Platz in Tonyeong

Beim Weltcuprennen in Tonyeong über die Sprintdistanz erreichte Nicola Spirig den fünften Platz. Nach rauen Verhältnissen beim Schwimmen stieg Spirig mit 40 Sekunden Rückstand aufs Rad. Rasch konnte sie zur Spitze aufschliessen, wo sich mit ihr eine grosse Radgruppe bildete. Als erste wechselte Spirig dann zum Laufen und hielt mit den Besten mit. Bald aber machte sich ihr noch nicht hundertprozentiger Fitness-Level bemerkbar: «Ich konnte nicht mehr ganz mithalten», sagte Spirig nach dem Rennen. Am Schluss reichte es zu Platz fünf und den erhofften Punkten für das Olympia-Ranking.

 

Weltcuprennen in Miyazaki

Nach dem Wettkampf und der Besichtigung der Infrastrukturen in Südkorea flog Spirig nach Japan weiter. In Miyazaki startete sie beim Weltcup über die olympische Distanz. Die Konkurrenz war ähnlich stark wie in Südkorea. Das Velofahren fand auf der Autobahn statt und gelaufen wurde am Meer. Für Spirig schaute Platz vier heraus. «Grundsätzlich bin ich mit dem vierten Rang zufrieden. Es gibt weitere Punkte – und die waren ja das Ziel dieser Reise. Nun weiss ich, was verbessert werden muss. So wie ich heute den Sprint verloren habe, darf das nächstes Jahr nicht passieren», bilanzierte Nicola Spirig nach dem Rennen. «In gewissen Bereichen bin ich noch nicht fit genug, das war mir klar. Nun freue ich mich auf die kommenden Trainings und die weitere Vorbereitung auf Tokio 2020.»

 

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